Expat-Ländersteckbrief Frankreich
Nach Frankreich auswandern – Leitfaden für Leben, Arbeiten & Alltag
Wissenswertes auf einen Blick
- Frankreich ist EU-Mitglied: Freizügigkeit für deutsche Staatsbürger
- Kein Visum für Einreise, Aufenthalt und Arbeit erforderlich
- Amtssprache: Französisch – gute Sprachkenntnisse sind entscheidend
- Hauptstadt: Paris; Währung: Euro
- Klima reicht von ozeanisch bis mediterran und alpin
- Gesetzliche Krankenversicherung ist verpflichtend
- Arbeitszeit: 35-Stunden-Woche ist gesetzlicher Standard
- Kindergeld: erst ab dem zweiten Kind, einkommensabhängig
- Lebenshaltungskosten: ähnliches Niveau wie in Deutschland, regionale große Unterschiede
Inhaltsverzeichnis
- Was sollten deutsche Auswanderer grundsätzlich über Frankreich wissen?
- Wie hat sich Frankreich historisch entwickelt?
- Wie ist Frankreich heute politisch und administrativ organisiert?
- Welche Voraussetzungen gelten für Einreise und Aufenthalt?
- Was sollten Auswanderer über den französischen Arbeitsmarkt wissen?
- Wie ist das französische Gesundheitssystem aufgebaut?
- Welche weiteren Sozialversicherungen gibt es in Frankreich?
- Bin ich als Auswanderer in Frankreich steuerpflichtig?
- Bekommen deutsche Eltern Kindergeld in Frankreich?
- Wie finde ich eine Wohnung?
- Wie hoch sind Lebenshaltungskosten im Vergleich zu Deutschland?
- Wie ist das Klima?
- Wie sicher ist Frankreich für Auswanderer?
- Was prägt die französische Lebensart?
- Was sollte ich über Frankreichs Esskultur wissen?
- FAQ-Bereich: Häufig gestellte Fragen zur Auswanderung nach Frankreich
Was sollten deutsche Auswanderer grundsätzlich über Frankreich wissen?
Frankreich ist mit über 600.000 km² das flächenmäßig größte Land der Europäischen Union und zählt rund 68 Millionen Einwohner. Für deutsche Staatsbürger ist die Auswanderung rechtlich unkompliziert, da innerhalb der EU Freizügigkeit für Arbeitnehmer und Selbstständige gilt.
Frankreich kombiniert einen starken Zentralstaat mit regionalen Besonderheiten im Alltag, insbesondere bei Wohnen, Arbeit und Lebenshaltungskosten. Die französische Sprache ist zentral für Integration, Behördenkontakte und den Arbeitsmarkt.
Wie hat sich Frankreich historisch entwickelt?
Frankreich entwickelte sich aus dem fränkischen Reich des frühen Mittelalters und wurde ab dem 10. Jahrhundert zu einem zentralisierten Königreich.
Die Französische Revolution von 1789 markiert den entscheidenden Wendepunkt, da sie Monarchie, Ständeordnung und Privilegien abschaffte und die Grundlagen moderner Demokratie, Bürgerrechte und Rechtsstaatlichkeit schuf. Im 19. und 20. Jahrhundert wechselten sich Monarchie, Kaiserreich und Republik ab. Seit 1958 besteht die Fünfte Republik.
Frankreich versteht sich historisch als starker Zentralstaat, was bis heute Verwaltung, Politik und Gesellschaft prägt.
Wie ist Frankreich heute politisch und administrativ organisiert?
Frankreich ist seit 1958 („Fünfte Republik“) eine laizistische, demokratische und soziale Republik. Das bedeutet, dass Staat und Religion getrennt sind und der Staat soziale Verantwortung übernimmt. Das politische System verbindet Elemente eines Präsidenten- und eines Parlamentssystems und ist traditionell stark zentral organisiert.
Der Staatspräsident ist die wichtigste politische Figur. Er ist Staatsoberhaupt, überwacht die Verfassung, führt die Regierung und ist Oberbefehlshaber der Streitkräfte. Die Regierung unter Leitung des Premierministers ist sowohl vom Präsidenten als auch vom Parlament abhängig. Das Parlament besteht aus zwei Kammern: der Nationalversammlung (direkt gewählt) und dem Senat (indirekt gewählt durch Vertreter der Regionen und Gemeinden).
Das französische Wahlsystem basiert bei den wichtigsten nationalen Wahlen auf einem Mehrheitswahlsystem in zwei Wahlgängen (Mehrheitswahlrecht / scrutin uninominal à deux tours). Dieses System gilt sowohl für die Wahl des Staatspräsidenten als auch für die Abgeordneten der Nationalversammlung. Es soll stabile Mehrheiten sichern und zwingt die Parteien zur Lagerbildung.
Leben in Paris
Lina berichtet über ihre Erfahrungen mit der Anpassung an das Leben in Paris, der Jobsuche und den Unterschieden zwischen dem Leben in Deutschland und Frankreich.
Welche Voraussetzungen gelten für Einreise und Aufenthalt?
Für deutsche Staatsbürger gilt dank der EU-Freizügigkeit: Sie können ohne Visum einreisen und benötigen keine Aufenthaltserlaubnis. Es wird allerdings die Ausübung einer beruflichen Tätigkeit in Frankreich verlangt.
Sie können eine Aufenthaltskarte für EU-/EWR-/Schweizer Staatsbürger beantragen, die „Carte de séjour“. Dies ist jedoch nicht verpflichtend.
Sobald Sie mindestens 5 Jahre ununterbrochen in Frankreich gewohnt haben, erhalten Sie das Recht auf einen Daueraufenthalt.
Mehr Infos finden Sie hier: Service Public - Infos zur Aufenthaltserlaubnis für EU-Bürger
Was sollten Auswanderer über den französischen Arbeitsmarkt wissen?
Der französische Arbeitsmarkt ist klar geregelt. Relevante Punkte sind die gesetzliche 35-Stunden-Woche, ein starker Arbeitnehmerschutz und der CDI (unbefristeter Vertrag) als bevorzugte Vertragsform. Überstunden werden häufig durch zusätzliche freie Tage (RTT) ausgeglichen.
Sehr gute Französischkenntnisse sind nahezu unverzichtbar, da Kommunikation, Verhandlung und Zusammenarbeit meist auf Französisch erfolgen.
Für deutsche Auswanderer ergeben sich besonders gute berufliche Perspektiven in ingenieurtechnischen und vergleichbaren Berufen, im Bau- und Ausbaugewerbe sowie in Metall-, Mechanik- und verwandten Fachrichtungen, da dort ein hoher Fachkräftebedarf besteht.
Weniger günstige Beschäftigungsaussichten zeigen sich hingegen in Bereichen mit einem Überangebot an Arbeitskräften, insbesondere bei juristischen, sozialwissenschaftlichen und kulturellen Berufen sowie in nicht akademischen sozialpflegerischen, kulturellen und personenbezogenen Dienstleistungsberufen.
Welche Stellenportale kann ich nutzen?
Dies sind einige Jobportale, auf denen Sie nach einer geeigneten Stelle in Frankreich suchen können:
Wie ist das französische Gesundheitssystem aufgebaut?
Wer in Frankreich arbeitet oder dauerhaft lebt, ist in der Regel über die staatliche Krankenversicherung (Assurance Maladie) abgesichert und erhält eine Sozialversicherungsnummer. Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt einen großen Teil der Arzt-, Medikamenten- und Krankenhauskosten, jedoch meist nicht die gesamten Ausgaben.
Daher ist eine private Zusatzversicherung (Mutuelle) in Frankreich weit verbreitet. Sie übernimmt je nach Tarif die verbleibenden Kosten ganz oder teilweise.
Welche weiteren Sozialversicherungen gibt es in Frankreich?
Das französische Sozialversicherungssystem umfasst mehrere Bereiche und ist daher in mehrere Versicherungszweige gegliedert:
- Kranken-, Mutterschafts-, Invaliditäts- und Todesversicherung
- Deckt Arztbesuche, Medikamente, Krankenhausaufenthalte und Krankengeld ab
- Grundprinzip: Kosten werden teilweise erstattet (z. B. Arztbesuch meist ca. 70 %); daher ist eine private Zusatzversicherung üblich
- Arbeitsunfälle und Berufsunfähigkeit
- Leistungen bei Verletzungen oder Krankheiten durch die Arbeit
- Invaliditätsrente
- Rentenversicherung
- Grundrente
- Verpflichtende Zusatzrente
- Familienleistungen
- Unterstützung für Familien, z. B.:
- Kindergeld
- Geburtsbeihilfen
- Wohnzuschüsse
- Unterstützung für Familien, z. B.:
- Arbeitslosenversicherung
- Einkommensersatz bei Arbeitslosigkeit
Die Beiträge werden in der Regel direkt vom Gehalt abgeführt und teilweise vom Arbeitgeber mitfinanziert.
Für Auswanderer ist außerdem wichtig: Innerhalb der EU werden Versicherungs- und Beschäftigungszeiten grundsätzlich angerechnet. Wer später nach Deutschland zurückkehrt, verliert daher die in Frankreich erworbenen Rentenansprüche nicht. Die französische und die deutsche Rente werden später getrennt berechnet und ausgezahlt.
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Bin ich als Auswanderer in Frankreich steuerpflichtig?
Wenn Sie nach Frankreich auswandern, hängt Ihre Steuerpflicht davon ab, ob Sie dort als steuerlich ansässig gelten. Dies ist insbesondere der Fall, wenn sich Ihr Wohnsitz oder Mittelpunkt der Lebensinteressen in Frankreich befindet oder Sie dort überwiegend beruflich tätig sind. Als steuerlich ansässige Person müssen Sie grundsätzlich Ihr weltweites Einkommen in Frankreich erklären.
Das Doppelbesteuerungsabkommen (kurz DBA) zwischen Deutschland und Frankreich verhindert, dass dieselben Einkünfte doppelt besteuert werden. Die Besteuerung richtet sich dabei nach der jeweiligen Einkunftsart. Die französische Einkommensteuer ist progressiv und wird auf Haushaltsebene (Familiensplitting) berechnet. Zusätzlich können Sozialbeiträge anfallen.
Im Jahr des Umzugs besteht häufig eine Steuerpflicht in beiden Ländern; Sonderregelungen gelten insbesondere für Grenzgänger, Selbstständige und Rentner. Lassen Sie sich im Zweifel steuerlich beraten.
Bekommen deutsche Eltern Kindergeld in Frankreich?
In Frankreich werden Familienleistungen überwiegend über die Familienkasse (Caisse d'Allocations Familiales, CAF) ausgezahlt. Das klassische Kindergeld (allocations familiales) wird grundsätzlich erst ab dem zweiten unterhaltsberechtigten Kind gezahlt. Die Höhe der Leistung hängt unter anderem von der Anzahl der Kinder und dem Haushaltseinkommen ab.
Wer seinen Wohnsitz und Lebensmittelpunkt nach Frankreich verlegt und nicht mehr in Deutschland unbeschränkt steuerpflichtig ist, hat in der Regel keinen Anspruch mehr auf deutsches Kindergeld. Innerhalb der EU gelten jedoch Koordinierungsregeln, sodass bei grenzüberschreitenden Sachverhalten (z. B. wenn ein Elternteil in Deutschland und der andere in Frankreich arbeitet) besondere Regelungen und Ausgleichszahlungen möglich sein können.
Wie finde ich eine Wohnung in Frankreich?
Die Wohnungssuche in Frankreich ist oft zeitaufwendig und der Markt stark umkämpft, besonders in Großstädten wie Paris. Sie sollten daher flexibel sein, auch Kompromisse beim Wohnort eingehen (z. B. auch Vororte einbeziehen) und schnell auf neue Angebote reagieren. Nutzen Sie mehrere Immobilienportale gleichzeitig und richten Sie Suchagenten ein, um keine Anzeige zu verpassen.
Gleichzeitig ist es wichtig, gut vorbereitet zu Wohnungsbesichtigungen zu erscheinen: In Frankreich benötigen Sie meist ein vollständiges Bewerbungsdossier mit Nachweisen zu Einkommen, Beschäftigung und oft auch einer Bürgschaft. Wenn Sie eine Wohnung gefunden haben, folgen einige formale Schritte wie das Ausfüllen eines Übergabeprotokolls, das Unterzeichnen des Mietvertrags, die Zahlung der Kaution sowie der Abschluss einer verpflichtenden Hausratversicherung.
Wichtige Punkte für die Wohnungssuche im Überblick:
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Wie hoch sind Lebenshaltungskosten im Vergleich zu Deutschland?
Die Lebenshaltungskosten in Frankreich sind im Durchschnitt vergleichbar mit den deutschen. Wie immer kommt es auch hier jedoch stark auf den Wohnort an; in Großstädten ist das Leben insbesondere im Hinblick auf die Kosten fürs Wohnen deutlich teurer als in kleineren Orten und ländlichen Gegenden.
Lebensmittelpreise sind ähnlich wie in Deutschland, allerdings kosten Alkohol und Zigaretten in Frankreich deutlich mehr.
Wie ist das Klima in Frankreich?
Das Klima in Frankreich ist aufgrund der unterschiedlichen geografischen Merkmale und Breitengrade sehr vielfältig. Generell kann man aber sagen, dass Frankreich ein gemäßigtes Klima hat, dass durch den Einfluss des Atlantiks im Westen und des Mittelmeers im Süden geprägt wird.
Westfrankreich: In der Bretagne und Normandie gibt es ein maritimes Klima mit milden Temperaturen und regelmäßigen Niederschlägen das ganze Jahr über.
Nord- und Nordostfrankreich: In der Region Paris und im Nordosten Frankreichs herrscht ein kontinentales Klima mit kalten Wintern und heißen Sommern. Die Niederschläge sind hier im Allgemeinen geringer als im Westen.
Südwestfrankreich: Die Region Bordeaux und der Baskenland haben ein ozeanisches Klima mit milden Wintern und warmen Sommern. Die Niederschläge sind hier relativ hoch.
Südostfrankreich: Die Regionen Provence, Côte d'Azur und Korsika haben ein mediterranes Klima mit milden, feuchten Wintern und heißen, trockenen Sommern. Die Niederschlagsmenge ist hier im Allgemeinen geringer als in anderen Teilen des Landes.
In den zentralen Gebieten von Frankreich herrscht ein kontinentales Klima mit kalten Wintern und heißen Sommern, aber die Niederschlagsmenge ist geringer als in anderen Regionen.
Wie sicher ist Frankreich für Auswanderer?
Das Leben in Frankreich gilt insgesamt als sicher, jedoch sollten Sie sich bestimmter Risiken bewusst sein. Die Terrorgefahr ist weiterhin erhöht (höchste Warnstufe), weshalb an vielen öffentlichen Orten verstärkte Sicherheitsmaßnahmen gelten und besondere Aufmerksamkeit erforderlich ist. In großen Städten wie Paris kommt es häufiger zu Kleinkriminalität (z. B. Taschendiebstahl), vor allem an touristischen Orten und im öffentlichen Verkehr. Zudem können Streiks und Demonstrationen den Alltag beeinträchtigen und vereinzelt gewaltsam verlaufen.
Seien Sie aufmerksam in Menschenmengen, sichern Sie Ihre Wertsachen und informieren Sie sich regelmäßig über die aktuelle Lage. Die Notrufnummer ist 112.
Was prägt die französische Lebensart?
Frankreich ist stark durch Esskultur, soziale Kontakte und ein ausgeprägtes Zeitbewusstsein geprägt. Trotz gesellschaftlicher Veränderungen bleibt das „savoir vivre“ – also die Fähigkeit, das Leben bewusst zu genießen – ein zentraler Bestandteil des Alltags. Die Work-Life-Balance wird in Frankreich traditionell höher gewichtet, mit klareren Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit sowie längeren Pausen, etwa zur Mittagszeit. Gleichzeitig spielt kulturelle Teilhabe eine große Rolle, zum Beispiel durch lokale Feste, kulturelle Veranstaltungen oder sportliche Aktivitäten im Verein. Diese bieten gute Möglichkeiten, schnell Kontakte zu knüpfen.
Für eine gelungene Integration ist es entscheidend, dass Sie sich auf diese Lebensweise einlassen. Gute Sprachkenntnisse erleichtern den Alltag erheblich, da viele soziale Kontakte spontan und informell entstehen. Wenn Sie Interesse an lokalen Traditionen zeigen und aktiv am gesellschaftlichen Leben teilnehmen, gelingt es Ihnen deutlich leichter, sich in Frankreich ein Zuhause aufzubauen.
Was sollte ich über Frankreichs Esskultur wissen?
Gutes Essen und leckerer Wein – dafür ist die französische Küche bekannt. Zu den kulinarischen Klassikern gehören Zwiebelsuppe, Flammkuchen, Quiche Lorraine oder auch Boeuf bourguignon. Nicht zu vergessen die Backwaren! Buttrige Croissants, köstliche Tartes und natürlich Crêpe. Wer gerne isst, kommt in Frankreich definitiv auf seine Kosten.
Die Restaurantkultur in Frankreich ist vielfältig und ein zentraler Bestandteil des Alltags. Sie finden dort eine große Auswahl – von einfachen Brasserien bis hin zu gehobenen Restaurants. Für Sie als Gast wichtig: Wasser (in Karaffen), Brot und Service sind in der Regel im Preis enthalten, ein kleines Trinkgeld wird jedoch geschätzt.
Die meisten Restaurants servieren warme Küche mittags (ca. 12–15 Uhr) und abends (ca. 19–23 Uhr). Außerhalb dieser Zeiten sind viele Küchen geschlossen. Allerdings gibt es in Großstädten flexiblere Angebote, etwa durch durchgehend geöffnete Brasserien, Fast-Food-Lokale oder kleine Geschäfte mit langen Öffnungszeiten.
FAQ-Bereich: Häufig gestellte Fragen zum Auswandern nach Frankreich
Nein. Als deutscher Staatsbürger können Sie dank EU-Freizügigkeit ohne Visum nach Frankreich einreisen, leben und arbeiten.
Ja, gute Sprachkenntnisse (mindestens B2) sind im Alltag und Berufsleben in der Regel unerlässlich.
Ja. Eine Arbeitserlaubnis ist nicht erforderlich. Sie müssen sich jedoch bei den Behörden registrieren und sozialversichert sein.
Die gesetzliche Krankenversicherung („Assurance Maladie“) übernimmt einen Großteil der Kosten. Eine zusätzliche private Versicherung (Mutuelle) ist üblich, um Restkosten abzudecken.
Vor allem in Städten ist sie anspruchsvoll. Vermieter verlangen meist umfassende Unterlagen und teilweise Bürgschaften.
Take-Aways für Auswanderer nach Frankreich
- EU-Freizügigkeit macht den Umzug einfach: Kein Visum, keine Arbeitserlaubnis nötig.
- Französischkenntnisse sind entscheidend: Ohne Sprache wird Integration und Jobsuche schwierig.
- Die öffentliche Sozialversicherung schützt umfassend, aber nicht vollständig: Zusatzversicherung (Mutuelle) ist Standard.
- Wohnungssuche gut vorbereiten: Dossier, Bonität und Flexibilität sind entscheidend.
- Lebenshaltungskosten variieren regional stark: Große französische Städte sind deutlich teurer als ländliche Regionen.
- Arbeitsmarkt bietet Chancen für Fachkräfte: Besonders in Technik, IT und Pflege.
- Integration gelingt über Alltag: Kultur, Sprache und soziale Kontakte aktiv nutzen.
