Gut geplant ist halb gewonnen. Zwar lässt sich nicht alles vorhersehen, aber wer sich auf neue Situationen und mögliche Probleme vorbereitet, hat es leichter, wenn der Ernstfall eintritt. Viele Auswanderer kennen das Land, das die neue Heimat werden soll schon etwas. Das macht es oft leichter. Expats dagegen werden eher ins kalte Wasser geworfen und in ein Land entsendet, das ihnen bisher noch fremd ist. Deswegen ist es sinnvoll, sich am Anfang über das Zielland und die Gewohnheiten der Menschen vor Ort zu informieren und wenn nötig, einen Sprachkurs zu machen. Wenn es konkreter wird, heißt es organisieren und improvisieren: Pass- und Visumsangelegenheiten, Vorbereitungen für die neue Wohnung und den Umzug, wichtige Fragen zur Kranken- und Sozialversicherung und auch jetzt schon an eine mögliche Rückkehr denken. Wem das selbst zu viel wird oder unsicher bei einem so großen Schritt ist, der kann sich auch an eine offizielle Beratungsstelle wenden oder Hilfe bei einem Unternehmen suchen, das ein Visum, den Umzug und weitere Angelegenheiten organisiert.