Länderinformationen Vanuatu

Hauptstadt Port Vila
Fläche 12.190 km²
Einwohnerzahl 300.000
Regierungssystem Parlamentarische Republik
Religion 31,4 % presbyterianische Kirche, 13,4 % anglikanische Kirche, 13,1 % römisch-katholisch, 10,8 % Siebenten-Tags-Adventisten, 13,8 % andere christliche Konfessionen, 5,6 % einheimische Glaubensrichtungen (Cargo-Kulte)
Amtssprache Bislama, Englisch, Französisch
Währung Vatu
Zeitzone UTC+11
Internet-TLD .vu

Aktuelle Reisehinweise oder -warnungen zur Coronasituation im Land finden Sie auf der Website des Auswärtigen Amts.

Gelegentlich kann es zu Protesten und Demonstrationen kommen.

  • Informieren Sie sich über die lokalen Medien.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.

Vereinzelt werden Überfälle, Diebstahl und sexuelle Belästigung gemeldet.

  • Lassen Sie bei Fortbewegung in der Dunkelheit, zu Fuß oder auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln verstärkte Aufmerksamkeit walten.
  • Bewahren Sie Geld und wichtige Dokumente sicher auf.
  • Bevorzugen Sie bargeldlose Zahlungen und nehmen Sie keine unnötigen Wertsachen mit.
  • Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen oder im Bus besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.

Die Inselgruppe Vanuatu liegt in einer seismisch sehr aktiven Zone, so dass es zu vulkanischen Aktivitäten, Erd- und Seebeben sowie Tsunamis kommen kann. Erkundigen Sie sich z. B. beim Vanuatu Tourism Office vor dem Besuch von Vulkanen, beobachten Sie Vulkane nur aus sicherer Entfernung und beachten Sie Hinweise lokaler Behörden und Sperrzonen. Das gesamte Inselgebiet Vanuatus ist im Zeitraum von Anfang November bis Ende April oft von starken Winden, die teilweise Zyklon- oder Taifunstärke erreichen können, betroffen. Beachten Sie bei einer Sturmwarnung bitte die Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland.

Die Straßen sind größtenteils unbefestigt. Insbesondere nach starken Regenfällen oder längeren Trockenperioden können die Straßen meist nur unter größter Vorsicht befahren werden. Auf den kleineren Inseln bestehen oft nur Fußwege zwischen den Dörfern. Fahrzeuge befinden sich häufig in schlechtem Zustand.

Deutschen Staatsangehörigen wird empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen.

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Das Auswärtige Amt empfiehlt die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts sowie die Reiseimpfung gegen Hepatitis A und Poliomyelitis, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B und Typhus.

Mückenschutz sollte beachtet werden, um Zika-Virus-Infektionen, Malaria und Dengue-Fieber zu verhindern. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und Typhus vermeiden.

Die medizinische Grundversorgung in touristisch erschlossenen Gebieten ist gewährleistet. Einfach ausgestattete Krankenhäuser existieren in Port Vila auf der Insel Efate und in Luganville auf der Insel Espiritu Santo. Die nächstgelegene moderne medizinische Versorgung befindet sich in Australien und Neuseeland.

Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle persönlich beraten. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e. V.

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Deutsche Staatsangehörige benötigen für einen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen innerhalb von 180 Tagen kein Visum, sofern keine Erwerbstätigkeit aufgenommen wird. Für die Einreise wird ein Reisepass benötigt, der 6 Monate über die Reise hinaus gültig ist, und es muss ein Rück- oder Weiterflugticket vorhanden sein. Auch für Kinder ist ein Reisepass erforderlich.

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Urlaubsreisen:
Auch für Reisen nach Vanuatu sollten Sie vor Beginn Ihrer Reise an eine gültige Reisekrankenversicherung mit medizinisch sinnvollem Krankenrücktransport denken. Von Reisekrankenversicherung bis zu Reiserücktrittsversicherung und Versicherungen für Jugend- und Bildungsreisen in Vanuatu finden Sie alles auf unserer Website:

  • Reiseversicherungen für Vanuatu

 

Geschäftsreisen und längere Auslandsaufenthalte:
Als Expat oder Geschäftsreisender in Vanuatu genügt eine einfache Reisekrankenversicherung nicht mehr: Hier benötigen Sie eine

  • Internationale Krankenversicherung Vanuatu

 

Im Rahmen einer Entsendung nach Vanuatu finden Sie hier einen idealen Tarif für einen ausgiebigen

  • Versicherungsschutz für Mitarbeiter in Vanuatu

 

Vorsicht: Einige Versicherungen, wie Haftpflicht- oder Unfallversicherung, sind im Ausland nicht mehr oder nur eingeschränkt gültig. Deswegen sollten Sie sich rechtzeitig informieren, bevor Sie für längere Zeit nach Vanuatu gehen:

  • Versicherungen im Ausland

 

Sie haben sich in Vanuatu ein Haus gekauft oder sind Besitzer einer Ferien-Immobilie im Ausland? Dann sollten Sie eine gute Immobilienversicherung für Ihr Auslandsdomizil besitzen. Hier helfen wir Ihnen mit guten Konditionen und günstigen Tarifen gerne weiter:

  • Immobilienversicherung im Ausland

Mit diesem Land hat Deutschland bislang kein Sozialversicherungsabkommen.

Forum deutsch-pazifischer Begegnungen e. V.
Das Forum deutsch-pazifischer Begegnungen e. V. hat sich zum Ziel gesetzt, durch interkulturelle Begegnungen und Austausch zwischen den Völkern gegenseitiges Verständnis jenseits gängiger Südsee-Klischees zu befördern.
http://www.forum-deupaz.de/html/kontakt.html

La Pirogue
La Pirogue ist ein Versand für Produkte aus der Südsee, sowie ausgewählte Literatur, Reiseführer und Landkarten zu dieser Region des Pazifik.
http://www.lapirogue.de/

Pazifik-Netzwerk e. V.

Das Pazifik-Netzwerk ist eine Nichtregierungsorganisation (NRO), es trägt sich finanziell über die Mitgliederbeiträge, über Spenden und über Einnahmen durch die Pazifik-Informationsstelle (Pazifik-Netwerk e.V. und Pazifik-Infostelle arbeiten eng zusammen). Ziel des Vereins ist es, eine breite Öffentlichkeit über die Interdependenz der Bundesrepublik Deutschland mit den Staaten des südpazifischen Raumes auf politischer und wirtschaftlicher Ebene zu informieren. Auswirkungen der Beziehungen zwischen Deutschland und dem Pazifik (wie etwa die Lieferung deutscher Waffen an die indonesische Armee oder der Massentourismus auf kleinen Atollinseln) sollen dabei auch auf ökologischer und soziokultureller Ebene betrachtet und analysiert werden. Hauptschwerpunkte der Arbeit sind die Atombombentests im Pazifik, die Folgen des Klimawandels, Bergbau über und unter Wasser und die Folgen für Natur und Mensch, Müll im Pazifik und der Umgang der Menschen mit ihrem Abfall sowie Gewalt gegen Frauen und Möglichkeiten der Aufklärung.

Interessierte können sich bei Konferenzen, Vorträgen, Messen oder Seminaren informieren, durch Wanderausstellungen und deren Verleih pazifische Themen vermitteln, in den Austausch mit Gleichgesinnten kommen, Netzwerke aufbauen, ExpertInnen treffen und sich über pazifische Themen mittels Publikationen (Dossiers, Rundbrief, Pazifik aktuell, DVDs, Spiele, CDs etc.) weiterbilden.


http://www.pazifik-infostelle.org/home/index.html