Länderinformationen Uganda

Hauptstadt Kampala
Fläche 241.037 km²
Einwohnerzahl 41,58 Millionen
Regierungssystem Präsidialrepublik
Religion 85 % Christentum, 14 % Muslime, 0,1 % Anhänger von traditionellen afrikanischen Religionen
Amtssprache Englisch, Suaheli
Währung Uganda-Schilling
Zeitzone UTC+3
Internet-TLD .ug

Aktuelle Reisehinweise oder -warnungen zur Coronasituation im Land finden Sie auf der Website des Auswärtigen Amts.

Es besteht die Gefahr möglicher Aktivitäten terroristischer Gruppen.

Unruhen in der Demokratischen Republik Kongo und im Südsudan wirken sich gelegentlich auf angrenzende Gebiete in Uganda aus, insbesondere durch Zustrom von Flüchtlingen. Damit verbunden ist eine starke Militärpräsenz in der Grenzregion. Auseinandersetzungen kommen in unmittelbarer Grenznähe vor, so dass auch der Besuch der ugandischen Nationalparks in diesem Gebiet - insbesondere des Semliki Nationalparks, des Rwenzori Nationalparks und des Queen Elizabeth Nationalparks (Ishasha) - Gefahren birgt.

  • Seien Sie bei Reisen innerhalb Ugandas stets vorsichtig und wachsam.
  • Erkundigen Sie sich vor Besuchen der ugandischen Nationalparks im Südwesten und Westen unbedingt über die aktuelle Sicherheitslage vor Ort.
  • Meiden Sie das unmittelbare Grenzgebiet zur Demokratischen Republik Kongo möglichst.
  • Seien Sie auch im Grenzgebiet zu Südsudan besonders vorsichtig.
  • Informieren Sie sich über die lokalen Medien.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.

Die Kriminalitätsrate ist erhöht. Verzichten Sie nach Einbruch der Dunkelheit auf Spaziergänge. Vermeiden Sie Nachtfahrten außerhalb von Kampala und der Hauptstrecke nach Entebbe. Von der Nutzung von Motorradtaxis wird abgeraten.

Gleichgeschlechtliche sexuelle Beziehungen sind in Uganda strafbar. Das Höchststrafmaß beträgt lebenslänglich. Da Homosexualität quer durch alle gesellschaftlichen Schichten tabuisiert wird, ist dringend zurückhaltendes Verhalten in der Öffentlichkeit angezeigt.

Uganda liegt in einer seismisch aktiven Zone, weshalb es zu Erdbeben und vulkanischen Aktivitätenkommen kann.

Deutschen Staatsangehörigen wird empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen.

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Eine Gelbfieberschutzimpfung ist für alle Reisenden ab dem Alter von einem Jahr vorgeschrieben. Wegen der immer wieder vorkommenden Ausbrüche von Gelbfieber ist eine Impfung auch medizinisch sinnvoll. Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts sowie die Reiseimpfung gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Meningokokken-Krankheit, Typhus und Tollwut. Eine Choleraimpfung kann in Abhängigkeit der Ausbruchslage indiziert sein.

Insektenschutz sollte beachtet werden, um von Insekten übertragbare Krankheiten zu verhindern. Zur Vermeidung von Malaria wird eine Malariaprophylaxe mit Medikamenten (Chemoprophylaxe) zusätzlich dringend empfohlen. Das Auswärtige Amt empfiehlt Schwangeren und Frauen, die schwanger werden wollen, von vermeidbaren Reisen in Gebiete, in denen die Zika-Virus-Infektion übertragen werden könnte, abzusehen, da ein Risiko frühkindlicher Fehlbildungen bei einer Infektion der Frau gegeben ist. Dies betrifft auch Uganda. Durch entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden. Auch wegen der vorkommenden Hepatitis E ist Vorsicht im Umgang mit Trinkwasser indiziert. Vom Baden in Süßwassergewässern sollte abgesehen werden. Zum Schutz vor Erkrankung an hämorrhagischen Fiebern sollten Fledermäuse, Kontakt mit bush meat, Tierschlachtungen und Kontakt zu erkrankten Personen vermieden werden. Es gibt Gifttiere.

Die medizinische Versorgung ist mit Europa nicht zu vergleichen und kann problematisch sein.

Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle persönlich beraten. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die DTG.

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Für die Einreise wird ein Reisepass benötigt, der ab Einreise mindestens noch 6 Monate gültig ist. Auch mit einem vorläufigen Reisepass ist die Einreise möglich. Für Kinder ist ein Kinderreisepass erforderlich.

Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise nach Uganda zudem ein Visum. Das Visum kann ausschließlich online über das Uganda E-Immigration System beantragt werden. Dabei sind eingescannte Passkopien, Passbilder, Gelbfieberimpfungsnachweis und gegebenenfalls andere Nachweise hochzuladen.
Das Visum wird dann gegen Vorlage von Pass und Originalnachweisen sowie Zahlung der Visagebühr (bar, in US-Dollar oder Landeswährung) bei Einreise erteilt.

Die Visumgebühr hängt von der Art des Visums ab und wird im Antragsverfahren angezeigt. Die bewilligte Einreisedauer kann vom Antrag abweichen.

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Urlaubsreisen:
Auch für Reisen nach Uganda sollten Sie vor Beginn Ihrer Reise an eine gültige Reisekrankenversicherung mit medizinisch sinnvollem Krankenrücktransport denken. Von Reisekrankenversicherung bis zu Reiserücktrittsversicherung und Versicherungen für Jugend- und Bildungsreisen in Uganda finden Sie alles auf unserer Website: Reiseversicherungen für Uganda

Geschäftsreisen und längere Auslandsaufenthalte:
Als Expat oder Geschäftsreisender in Uganda genügt eine einfache Reisekrankenversicherung nicht mehr: Hier benötigen Sie eine Internationale Krankenversicherung. Im Rahmen einer Entsendung nach Uganda finden Sie hier einen idealen Tarif für einen ausgiebigen Versicherungsschutz für Mitarbeiter in Uganda.

Vorsicht: Einige Versicherungen, wie Haftpflicht- oder Unfallversicherung, sind im Ausland nicht mehr oder nur eingeschränkt gültig. Deswegen sollten Sie sich rechtzeitig informieren, bevor Sie für längere Zeit nach Uganda gehen: Versicherungen im Ausland

Sie haben sich in Uganda ein Haus gekauft oder sind Besitzer einer Ferien-Immobilie im Ausland? Dann sollten Sie eine gute Immobilienversicherung für Ihr Auslandsdomizil besitzen. Hier helfen wir Ihnen mit guten Konditionen und günstigen Tarifen gerne weiter: Immobilienversicherung im Ausland

Mit diesem Land hat Deutschland bislang kein Sozialversicherungsabkommen.