Länderinformationen Südsudan

Hauptstadt Dschuba
Fläche 644.329 km²
Einwohnerzahl 12.919.000
Regierungssystem Republik
Religion 76,8 % Christentum oder lokale Religionen (mehrheitlich Katholiken und Anglikaner), 21 % afrikanische Religionen, 2,2 % Islam
Amtssprache Englisch
Währung Südsudanesisches Pfund
Zeitzone UTC+2
Internet-TLD .ss

Aktuelle Reisehinweise oder -warnungen zur Coronasituation im Land finden Sie auf der Website des Auswärtigen Amts.

Vor Reisen nach Südsudan wird gewarnt.

Terroristische Anschläge können nicht ausgeschlossen werden, auch an bei Ausländern beliebten Orten.

Die Sicherheitslage ist instabil und von zahlreichen Konflikten auf lokaler, regionaler und nationaler Ebene gekennzeichnet, zudem von Ernteausfällen, einer der weltweit schlimmsten Hungerkatastrophen und Millionen von Binnenflüchtlingen. Auch Proteste und Demonstrationen haben stets Gewaltpotenzial.

Ausländern ist es derzeit nicht möglich, ohne weiteres nach Südsudan einzureisen und sich im Land frei zu bewegen.

Die Grenzziehung zwischen Sudan und Südsudan ist nach wie vor ungeklärt.

Darüber hinaus besteht im ganzen Land eine erhebliche Gefahr durch Landminen.

  • Sofern Sie sich trotz Reisewarnung in Südsudan aufhalten, informieren Sie sich über die lokalen und sozialen Medien über die aktuelle Lage.
  • Setzen Sie vor Überlandfahrten mit UNDSS in Verbindung und beachten deren Empfehlungen hinsichtlich polizeilicher oder militärischer Eskortierung.
  • Bewegen Sie sich im Land allenfalls mit einem tragfähigen Sicherheitskonzept.
  • Meiden Sie militärische Einrichtungen, Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.

Die Kriminalitätsrate ist sehr hoch. Neben Kleinkriminalität wie Taschendiebstahl und Handtaschenraub in den Städten kommt es zu Entführungen, bewaffneten Überfällen, Einbrüchen und Fahrzeugraub (Carjacking).

  • Bewahren Sie Geld und wichtige Dokumente sicher auf.
  • Nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit.
  • Seien Sie in größeren Menschenmengen besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.
  • Leisten Sie bei einem Überfall keinesfalls Widerstand.

In der Regenzeit von März bis November kommt es regelmäßig zu Überschwemmungen. Ansonsten ist das Land von extremer Trockenheit und Dürre betroffen.

Reisenden wird empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amtes einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen.

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Ein Gelbfieberimpfnachweis wird ab dem Alter von 9 Monaten verlangt. Laut WHO benötigen Einwohner und Langzeitreisende über 4 Wochen eine Impfung gegen Poliomyelitis (Kinderlähmung) 4 Wochen bis 12 Monate vor Ausreise. Falls Sie kürzer als 4 Wochen im Land sind, ist ein vollständiger Impfschutz gegen Poliomyelitis empfohlen. Das Auswärtige Amt empfiehlt die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts. Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A und Typhus, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B und Tollwut sowie Meningokokken-Krankheit (ACWY) empfohlen. Eine Cholera-Impfung kann im Einzelfall sinnvoll sein, insbesondere wenn man keinen Einfluss auf die Qualität des genutzten Trinkwassers oder Zugriff auf sichere Lebensmittel hat.

Insektenschutz sollte beachtet werden, um Malaria, Dengue-Fieber, Leishmaniasis und die Schlafkrankheit zu verhindern. Je nach Reiseprofil wird gegen Malaria zusätzlich eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) dringend empfohlen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera vermeiden. Vom Baden in Süßwassergewässern sollte wegen der Gefahr von Schistosomiasis konsequent abgesehen werden. Es gibt Gifttiere.

Die medizinische Versorgung im Lande ist mit europäischen Verhältnissen nicht zu vergleichen. Für alle Reisenden wird der Abschluss einer lokalen Evakuierungsversicherung bei AMREF-Flying Doctors empfohlen.

Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle beraten. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die DTG.

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Für die Einreise wird ein Visum benötigt, das vor Reisebeginn bei der Botschaft der Republik Südsudan in Berlin beantragt werden muss. Südsudan bietet auch die Möglichkeit an, online ein e-Visum zu erhalten. Zusätzlich ist ein Reisepass erforderlich, der bei Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein und für das Visum 3 freie Seiten aufweisen muss.

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Urlaubsreisen:
Auch für Reisen in den Südsudan sollten Sie vor Beginn Ihrer Reise an eine gültige Reisekrankenversicherung mit medizinisch sinnvollem Krankenrücktransport denken. Von Reisekrankenversicherung bis zu Reiserücktrittsversicherung und Versicherungen für Jugend- und Bildungsreisen im Südsudan finden Sie alles auf unserer Website:

  • Reiseversicherungen für den Südsudan

 

Geschäftsreisen und längere Auslandsaufenthalte:
Als Expat oder Geschäftsreisender im Südsudan genügt eine einfache Reisekrankenversicherung nicht mehr: Hier benötigen Sie eine

  • Internationale Krankenversicherung Südsudan

 

Im Rahmen einer Entsendung in den Südsudan finden Sie hier einen idealen Tarif für einen ausgiebigen

  • Versicherungsschutz für Mitarbeiter im Südsudan

 

Vorsicht: Einige Versicherungen, wie Haftpflicht- oder Unfallversicherung, sind im Ausland nicht mehr oder nur eingeschränkt gültig. Deswegen sollten Sie sich rechtzeitig informieren, bevor Sie für längere Zeit in den Südsudan gehen:

  • Versicherungen im Ausland

 

Sie haben sich im Südsudan ein Haus gekauft oder sind Besitzer einer Ferien-Immobilie im Ausland? Dann sollten Sie eine gute Immobilienversicherung für Ihr Auslandsdomizil besitzen. Hier helfen wir Ihnen mit guten Konditionen und günstigen Tarifen gerne weiter:

  • Immobilienversicherung im Ausland

Mit diesem Land hat Deutschland bislang kein Sozialversicherungsabkommen.