Länderinformationen Marshallinseln

Hauptstadt Majuro
Fläche 181,42 km²
Einwohnerzahl 53.127
Regierungssystem Präsidiale Republik
Religion 90 % Unabhängige Protestantische Kirche, 8,5 % römisch-katholisch
Amtssprache Marshallesisch und Englisch
Währung US-Dollar
Zeitzone UTC+12
Internet-TLD .mh

Aktuelle Reisehinweise oder -warnungen zur Coronasituation im Land finden Sie auf der Website des Auswärtigen Amts.

Meiden Sie Demonstrationen.

Kleinkriminalität kommt vor. Gewaltkriminalität ist selten.

  • Bewahren Sie Geld und wichtige Dokumente sicher auf und achten Sie auf Ihre Wertsachen.
  • Halten Sie Fenster und Türen sowohl in Ihrer Unterkunft als auch bei Fahrzeugen stets verschlossen und lassen Sie keine Wertsachen sichtbar zurück.
  • Bevorzugen Sie bargeldlose Zahlungen und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit.

Die Marshallinseln liegen in einer seismisch aktiven Zone, weshalb es zu vulkanischer Aktivität und Erdbeben kommen kann. Zudem kommt es oft zu starken Winden, die teilweise Taifunstärke erreichen können. Beachten Sie bei einer Sturmwarnung bitte die Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland.

Sexuelle Handlungen zwischen Gleichgeschlechtlichen sind verboten.

Deutschen Staatsangehörigen wird empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen.

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Vor Einreise müssen alle Reisenden eine Masernimpfung nachweisen, die mindestens 2 Wochen vor Einreise erfolgt ist. Ausgenommen hiervon sind Kinder unter 6 Monaten und Personen, die vor 1957 geboren wurden. Wird kein Nachweis einer Masernimpfung erbracht, wird die Einreise verweigert. Bei Ausreise findet ebenfalls eine Kontrolle des Masernimpfstatus statt. Das Auswärtige Amt empfiehlt die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts. Als Reiseimpfungen wird die Impfung gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B und Typhus empfohlen.

Mückenschutz sollte beachtet werden, um Zika-Virus-Infektionen und Denguefieber zu verhindern. In der Region wird aktuell eine deutliche Zunahme von durch Mücken übertragbaren Zika-Virus-Infektionen beobachtet, die für ungeborene Kinder eine Gefahr darstellen. Das Auswärtige Amt empfiehlt daher Schwangeren und Frauen, die schwanger werden wollen, von vermeidbaren Reisen in Zika-Virus-Ausbruchsgebiete abzusehen, da ein Risiko frühkindlicher Fehlbildungen bei einer Infektion der Frau gegeben ist. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Typhus vermeiden.

Die medizinische Grundversorgung ist nur in Majuro und Ebeye gewährleistet. In den übrigen Landesteilen ist eine medizinische Basisversorgung nicht immer sichergestellt. Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs vor den hohen Temperaturen entsprechend geschützt werden.

Lassen Sie sich vor einer Reise durch einen Reisemediziner beraten. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e. V.

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Deutsche Staatsangehörige benötigen für einen Besuchsaufenthalt kein Visum. Für die Einreise wird ein Reisepass benötigt, der nach Ausreise noch mindestens 6 Monate lang gültig ist. Kinder benötigen einen Kinderreisepass. Auch muss ein Rückflugticket vorgelegt werden. Bei einem Aufenthalt von über 30 Tagen ist ein HIV-Test Plicht.

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Urlaubsreisen:
Auch für Reisen auf die Marshallinseln sollten Sie vor Beginn Ihrer Reise an eine gültige Reisekrankenversicherung mit medizinisch sinnvollem Krankenrücktransport denken. Von Reisekrankenversicherung bis zu Reiserücktrittsversicherung und Versicherungen für Jugend- und Bildungsreisen auf den Marshallinseln finden Sie alles auf unserer Website:

  • Reiseversicherungen für die Marshallinseln

 

Geschäftsreisen und längere Auslandsaufenthalte:
Als Expat oder Geschäftsreisender auf den Marshallinseln genügt eine einfache Reisekrankenversicherung nicht mehr: Hier benötigen Sie eine

  • Internationale Krankenversicherung Marshallinseln

 

Im Rahmen einer Entsendung auf die Marshallinseln finden Sie hier einen idealen Tarif für einen ausgiebigen

  • Versicherungsschutz für Mitarbeiter auf den Marshallinseln

 

Vorsicht: Einige Versicherungen, wie Haftpflicht- oder Unfallversicherung, sind im Ausland nicht mehr oder nur eingeschränkt gültig. Deswegen sollten Sie sich rechtzeitig informieren, bevor Sie für längere Zeit auf die Marshallinseln gehen:

  • Versicherungen im Ausland

 

Sie haben sich auf den Marshallinseln ein Haus gekauft oder sind Besitzer einer Ferien-Immobilie im Ausland? Dann sollten Sie eine gute Immobilienversicherung für Ihr Auslandsdomizil besitzen. Hier helfen wir Ihnen mit guten Konditionen und günstigen Tarifen gerne weiter:

  • Immobilienversicherung im Ausland

Mit diesem Land hat Deutschland bislang kein Sozialversicherungsabkommen.

Forum deutsch-pazifischer Begegnungen e. V.
Das Forum deutsch-pazifischer Begegnungen e. V. hat sich zum Ziel gesetzt, durch interkulturelle Begegnungen und Austausch zwischen den Völkern gegenseitiges Verständnis jenseits gängiger Südsee-Klischees zu befördern.
http://www.forum-deupaz.de/html/kontakt.html

Marshallinseln
Diese Website möchte der im deutschsprachigen Raum wenig beachteten Republik der Marshallinseln zu mehr Bekanntheit verhelfen. Sie finden hier Texte über die Landesnatur, Geschichte, Bevölkerung, Politik und Wirtschaft des Inselstaats im nordwestlichen Pazifik. Grundlage der Artikel ist ein Aufsatz, den der Autor dieser Website im Jahr 2005 für ein Buchprojekt des Geographischen Instituts der Universität Göttingen verfasst hat.
http://www.marshallinseln.net/

Pazifik-Netzwerk e. V.

Das Pazifik-Netzwerk ist eine Nichtregierungsorganisation (NRO), es trägt sich finanziell über die Mitgliederbeiträge, über Spenden und über Einnahmen durch die Pazifik-Informationsstelle (Pazifik-Netwerk e.V. und Pazifik-Infostelle arbeiten eng zusammen). Ziel des Vereins ist es, eine breite Öffentlichkeit über die Interdependenz der Bundesrepublik Deutschland mit den Staaten des südpazifischen Raumes auf politischer und wirtschaftlicher Ebene zu informieren. Auswirkungen der Beziehungen zwischen Deutschland und dem Pazifik (wie etwa die Lieferung deutscher Waffen an die indonesische Armee oder der Massentourismus auf kleinen Atollinseln) sollen dabei auch auf ökologischer und soziokultureller Ebene betrachtet und analysiert werden. Hauptschwerpunkte der Arbeit sind die Atombombentests im Pazifik, die Folgen des Klimawandels, Bergbau über und unter Wasser und die Folgen für Natur und Mensch, Müll im Pazifik und der Umgang der Menschen mit ihrem Abfall sowie Gewalt gegen Frauen und Möglichkeiten der Aufklärung.

Interessierte können sich bei Konferenzen, Vorträgen, Messen oder Seminaren informieren, durch Wanderausstellungen und deren Verleih pazifische Themen vermitteln, in den Austausch mit Gleichgesinnten kommen, Netzwerke aufbauen, ExpertInnen treffen und sich über pazifische Themen mittels Publikationen (Dossiers, Rundbrief, Pazifik aktuell, DVDs, Spiele, CDs etc.) weiterbilden.


http://www.pazifik-infostelle.org/home/index.html