Länderinformationen Indonesien

Hauptstadt Jakarta
Fläche 1.904.569 km²
Einwohnerzahl 264.160.000
Regierungssystem Präsidialrepublik
Religion 87 % Muslime, 10 % Christen, 1,8 % Hindus, 1 % Buddhisten, Juden, ethnische Religionen
Amtssprache Indonesisch
Währung Rupiah
Zeitzone UTC+7 bis UTC+9
Internet-TLD .id

Aktuelle Reisehinweise oder -warnungen zur Coronasituation im Land finden Sie auf der Website des Auswärtigen Amts.

In vielen Gegenden wie Zentral-Sulawesi, auf Lombok und in der Sundastraße dauern nach Erdbeben und Tsunamis Maßnahmen zur Wiederherstellung der Infrastruktur noch an.

Nach wiederholten zum Teil gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften in den Provinzen Papua bzw. West-Papua im August und September 2019 wird von nicht unbedingt erforderlichen Reisen in das Gebiet abgeraten. Es kann zu weiteren, auch gewaltsamen Demonstrationen und Ausschreitungen kommen.

  • Informieren Sie sich vor Antritt einer Reise in die Region unbedingt über die lokalen Medien.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Fertigen Sie unter keinen Umständen Foto-, Film- und Tonaufnahmen von Demonstrationen und größeren Menschenansammlungen.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte..

Es besteht ein erhöhtes Risiko von Terroranschlägen in ganz Indonesien. Seien Sie insbesondere an belebten Orten und bei besonderen Anlässen - während des Fastenmonats Ramadan, zu den anschließenden Feiertagen wie dem Unabhängigkeitstag am 17. August, an christlichen Feiertagen wie Ostern oder Weihnachten, aber auch zum Balinesischen Neujahr Nyepi und dem chinesischen Neujahr - sowie im Umfeld wichtiger politischer Ereignisse wie Wahlen besonders aufmerksam.

Kleinkriminalität wie Taschendiebstähle, aber auch bewaffnete Überfäll kommen regelmäßig vor.

  • Vermeiden Sie jeden Kontakt mit Drogen und unbekannten Substanzen.
  • Bewahren Sie Geld und wichtige Dokumente sicher auf.
  • Achten Sie auf Ihre Umgebung, insbesondere bei Fahrten mit Mietfahrzeugen, halten Sie möglichst nur an sicher erscheinenden Orten an und Fenster und Türen bei der Fahrt geschlossen.

Die Verkehrsinfrastruktur entspricht nicht europäischem Niveau. Straßen-, See- und Luftverkehr sind unfallträchtig. Fahrzeuge sollten nur von renommierten Firmen und mit Fahrer angemietet werden.

Trekkingtouren, Bergbesteigungen und Tauchgänge sollten nur mit ortskundigen Führern durchgeführt werden, deren Verlässlichkeit durch Empfehlung vom Hotel oder Reisebüro als sicher gelten kann.

Indonesien liegt in einer seismisch sehr aktiven Zone, so dass es zu vulkanischen Aktivitäten, Erd- und Seebeben sowie Tsunamis kommen kann. Weite Teile des Landes sind insbesondere während der Regenzeit, die meist von November bis März andauert, von Starkregen, Überschwemmungen und Erdrutschen betroffen, die auch lang anhaltende Überflutungen und erhebliche Verkehrsbeeinträchtigungen nach sich ziehen können. Während der Trockenzeit kommt es besonders auf den Inseln Sumatra und Kalimantan (Borneo) immer wieder zu Waldbränden, die regelmäßig gesundheitsschädliche Luftbelastungen verursachen.

Deutschen Staatsangehörigen wird empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen.

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Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet müssen alle Personen ab einem Alter von 9 Monaten eine Gelbfieberimpfung nachweisen. Reisende unter 4 Wochen Reisezeit sollen einen vollständigen Impfschutz gegen Poliomyelitis (Kinderlähmung) mit Auffrischimpfungen alle 10 Jahre haben. Bei Einwohnern und Langzeitreisenden über 4 Wochen soll gemäß WHO eine Impfung 4 Wochen bis 12 Monate vor Ausreise sichergestellt werden. Das Auswärtige Amt empfiehlt die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts sowie die Reiseimpfung gegen Hepatitis A und Poliomyelitis, bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut, Typhus und Japanische Enzephalitis.

Mückenschutz sollte beachtet werden, um Malaria, Japanische Enzephalitis, Zika-Virus-Infektionen, Chikungunya- und Dengue-Fieber zu verhindern. Je nach Reiseprofil ist gegen Malaria zusätzlich eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) oder eine Notfall-Selbstbehandlung sinnvoll. Das Auswärtige Amt empfiehlt Schwangeren und Frauen, die schwanger werden wollen, von vermeidbaren Reisen in Gebiete, in denen die Zika-Virus-Infektion übertragen werden könnte, abzusehen, da ein Risiko frühkindlicher Fehlbildungen bei einer Infektion der Frau gegeben ist. Dies betrifft auch Indonesien. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und Cholera vermeiden.

Die medizinische Versorgung ist mit Europa nicht zu vergleichen.

Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle persönlich beraten. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e. V.

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Mit dem Reisepass oder dem Kinderreisepass können deutsche Staatsangehörige - je nach Zweck, Reiseroute und Dauer des Aufenthaltes in Indonesien - entweder visumfrei einreisen, unmittelbar bei der Einreise ein "Visa on Arrival" beantragen oder vor der Einreise bei der zuständigen indonesischen Auslandsvertretung ein Visum beantragen.

Ohne Visum können Deutsche einreisen, deren Reisepass bei Einreise mindestens 6 Monate gültig ist, sofern sie über ein Weiter- oder Rückflugticket verfügen und höchstens 30 Tage ausschließlich zu einem der folgenden Hauptzwecke in Indonesien verbringen möchten: Tourismus, Besuch, Seminarteilnahme oder Flughafentransit. Eine visumfreie Ein- und Ausreise kann jedoch nicht über alle Grenzkontrollstellen erfolgen. Auskünfte hierzu erteilen die Auslandsvertretungen Indonesiens.

Deutsche, die beabsichtigen, länger als 30, aber höchstens 60 Tage in Indonesien zu bleiben und weder eine Arbeitsaufnahme noch einen Daueraufenthalt planen, können gegen Gebühr bei der Einreise ein für 30 Tage gültiges Visum ("Visa on Arrival") erhalten, wenn ihr Reisepass bei Einreise noch mindestens 6 Monate gültig und ein Rück- oder Weiterflugticket vorhanden ist. Eine einmalige Verlängerung des Visums um 30 Tage ist möglich. Es ist nicht möglich, sofort ein Visum für 60 Tage zu erhalten. Bei Aus- und Wiedereinreise kann jederzeit erneut ein "Visa on Arrival" beantragt werden.

Ein vor der Einreise erteiltes Visum ist in folgenden Fällen erforderlich:

  • für Aufenthalte, die auf eine Dauer von über 60 Tagen angelegt sind,
  • für Aufenthalte mit bestimmten Aufenhaltszwecken (Journalismus einschließlich Foto-, Video- und Audiojournalismus, Erwerbs- oder Forschungstätigkeit),
  • für die Einreise mit einem vorläufigen Reisepass.

Grundsätzlich besteht Meldepflicht ab 24 Stunden nach Einreise. Bei Hotelaufenthalten ist nichts zu veranlassen.

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Urlaubsreisen:
Auch für Reisen nach Indonesien sollten Sie vor Beginn Ihrer Reise an eine gültige Reisekrankenversicherung mit medizinisch sinnvollem Krankenrücktransport denken. Von Reisekrankenversicherung bis zu Reiserücktrittsversicherung und Versicherungen für Jugend- und Bildungsreisen in Indonesien finden Sie alles auf unserer Website: Reiseversicherungen für Indonesien

Geschäftsreisen und längere Auslandsaufenthalte:
Als Expat oder Geschäftsreisender in Indonesien genügt eine einfache Reisekrankenversicherung nicht mehr: Hier benötigen Sie eine Internationale Krankenversicherung. Im Rahmen einer Entsendung nach Indonesien finden Sie hier einen idealen Tarif für einen ausgiebigen Versicherungsschutz für Mitarbeiter in Indonesien.

Vorsicht: Einige Versicherungen, wie Haftpflicht- oder Unfallversicherung, sind im Ausland nicht mehr oder nur eingeschränkt gültig. Deswegen sollten Sie sich rechtzeitig informieren, bevor Sie für längere Zeit nach Indonesien gehen: Versicherungen im Ausland

Sie haben sich in Indonesien ein Haus gekauft oder sind Besitzer einer Ferien-Immobilie im Ausland? Dann sollten Sie eine gute Immobilienversicherung für Ihr Auslandsdomizil besitzen. Hier helfen wir Ihnen mit guten Konditionen und günstigen Tarifen gerne weiter: Immobilienversicherung im Ausland

Mit diesem Land hat Deutschland bislang kein Sozialversicherungsabkommen.

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