Länderinformationen Dominikanische Republik

Hauptstadt Santo Domingo
Fläche 48.730 km²
Einwohnerzahl 10,8 Millionen
Regierungssystem Präsidialdemokratie
Religion 75 % Katholiken, 5,5 % Protestanten, 16 % Atheisten/Religionslose, 2 % Sonstige
Amtssprache Spanisch
Währung Dominikanischer Peso
Zeitzone UTC - 4
Internet-TLD .do

Aktuelle Reisehinweise oder -warnungen zur Coronasituation im Land finden Sie auf der Website des Auswärtigen Amts.

Die Kriminalitätsrate und die Gefahr, Opfer eines Raubüberfalls oder eines anderen Gewaltverbrechens zu werden, sind hoch.

  • Vermeiden Sie das Telefonieren in der Öffentlichkeit.
  • Achten Sie in größeren Menschenansammlungen auf Geldbörsen und Wertsachen.
  • Nehmen Sie Geld nur im erforderlichen Umfang mit und tragen Sie Wertsachen stets verdeckt.
  • Nehmen Sie wichtige Dokumente - besonders Ihren Reisepass - nur in Fotokopie mit.
  • Leisten Sie bei einem Überfall auf keinen Fall Widerstand und geben Sie Wertgegenstände ohne Gegenwehr heraus.
  • Führen Sie stets einen geringen Geldbetrag mit, den Sie in einem solchen Fall leicht greifbar sofort herausgeben können.
  • Betreten Sie unsichere Wohngegenden und Armenviertel nur in Begleitung Ortskundiger.
  • Seien Sie besonders vorsichtig in abgelegenen Gegenden, an einsamen Stränden und wenig belebten Straßen. Meiden Sie diese bei Dunkelheit.
  • Verriegeln Sie während Autofahrten Fenster und Türen. Kaufen Sie nicht bei Straßenverkäufern aus dem Auto heraus.
  • Führen Sie Ausflüge nur mit ansässigen renommierten Touristikunternehmen mit Versicherungsschutz durch.
  • Nehmen Sie kein Gepäck für Fremde mit und kontrollieren den Inhalt des eigenen Gepäcks genauestens.

Fahren Sie möglichst nie bei Dunkelheit.

Es herrscht tropisches Klima. Von Mai bis November ist Hurrikan-Saison. In dieser Zeit ist mit Tropenstürmen, Starkregen und Überschwemmungen zu rechnen. Beachten Sie bei einer Sturmwarnung bitte die Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland. Die Dominikanische Republik befindet sich in einer seismisch aktiven Zone, so dass es zu Erdbeben kommen kann.

Deutschen Staatsangehörigen wird empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen.

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Das Auswärtige Amt empfiehlt die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts sowie die Reiseimpfung gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Typhus, Tollwut und ggf. Cholera.

Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera vermeiden. Mückenschutz sollte beachtet werden, um Malaria, Dengue-Fieber, Zika-Virus-Infektionen und Chikungunya zu verhindern. Zika-Virus-Infektionen können für ungeborene Kinder eine Gefahr darstellen. Schwangeren und Frauen, die schwanger werden wollen, wird daher empfohlen, von vermeidbaren Reisen in Gebiete, in denen Zika-Virus-Infektionen vorkommen können, abzusehen. Insbesondere von April bis September besteht die Gefahr, dass der Verzehr von Fisch zu schweren Vergiftungen führt. Es treten immer wieder einzelne Fälle von Tollwut auf, die zumeist von Hunden, Katzen und Fledermäusen übertragen wird.

Das medizinische Versorgungsangebot ist zumindest in Santo Domingo im privaten Sektor z. T. auf westeuropäischem Niveau. Der öffentliche Sektor ist insbesondere in ländlichen Regionen überwiegend defizitär strukturiert.

Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle persönlich beraten. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die DTG.

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Für die Einreise wird ein Reisepass benötigt, der noch mindestens 6 Monate gültig sein muss. Für Kinder ist ein Kinderreisepass erforderlich. Die Praxis und die Anforderungen einzelner Fluggesellschaften an die von ihren Passagieren mitzuführenden Dokumente weichen zum Teil von den staatlichen Regelungen ab. Reisende sollten sich vor Antritt der Reise bei ihrer Fluggesellschaft erkundigen. Deutsche Staatsangehörige benötigen für die einmalige Einreise und einen Aufenthalt bis zu 30 Tagen kein Visum. Der Preis wird in den Flugpreis integriert, der Erwerb bei Einreise entfällt damit. Bei einem touristischen Aufenthalt von mehr als 30 Tagen muss beim zuständigen Ausländeramt (Departamento de Extranjería, Dirección General de Migración) eine gebührenpflichtige Verlängerung beantragt werden. Erfolgt keine Verlängerung, so ist bei der Ausreise am Flughafen ab einem Aufenthalt von mehr als 30 Tagen eine Geldbuße zu zahlen, deren Höhe von der Dauer der Überziehung des zulässigen Aufenthalts abhängt. Bei der Ausreise ist zudem eine Flughafensteuer zu bezahlen. Die meisten Fluggesellschaften haben diese Steuer bereits in ihrem Flugpreis enthalten.

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Urlaubsreisen:
Auch für Reisen in die Dominikanische Republik sollten Sie vor Beginn Ihrer Reise an eine gültige Reisekrankenversicherung mit medizinisch sinnvollem Krankenrücktransport denken. Von Reisekrankenversicherung bis zu Reiserücktrittsversicherung und Versicherungen für Jugend- und Bildungsreisen in der Dominikanischen Republik finden Sie alles auf unserer Website: Reiseversicherungen für die Demokratische Republik

Geschäftsreisen und längere Auslandsaufenthalte:
Als Expat oder Geschäftsreisender in der Dominikanischen Republik genügt eine einfache Reisekrankenversicherung nicht mehr: Hier benötigen Sie eine Internationale Krankenversicherung. Im Rahmen einer Entsendung in die Dominikanisch Republik finden Sie hier einen idealen Tarif für einen ausgiebigen Versicherungsschutz für Mitarbeiter in der Dominikanischen Republik.

Vorsicht: Einige Versicherungen, wie Haftpflicht- oder Unfallversicherung, sind im Ausland nicht mehr oder nur eingeschränkt gültig. Deswegen sollten Sie sich rechtzeitig informieren, bevor Sie für längere Zeit in die Dominikanische Repulik gehen: Versicherungen im Ausland

Sie haben sich in der Dominikanischen Republik ein Haus gekauft oder sind Besitzer einer Ferien-Immobilie im Ausland? Dann sollten Sie eine gute Immobilienversicherung für Ihr Auslandsdomizil besitzen. Hier helfen wir Ihnen mit guten Konditionen und günstigen Tarifen gerne weiter: Immobilienversicherung im Ausland

Mit diesem Land hat Deutschland bislang kein Sozialversicherungsabkommen.