Länderinformationen Burundi

Hauptstadt Bujumbura
Fläche 27.834 km²
Einwohnerzahl ca. 11,2 Millionen
Regierungssystem Präsidialrepublik
Religion Katholiken (65 %), Protestanten (13 %), animistische Religionen (20 %), Muslime (2 bis 3 %)
Amtssprache Französisch, Kirundi
Währung Burundi-Franc
Zeitzone UTC + 2
Internet-TLD .bi

Von Reisen nach Burundi wird abgeraten. Die Sicherheitslage ist aufgrund der instabilen innenpolitischen, wirtschaftlichen und kritischen menschenrechtlichen Lage angespannt. In der Hauptstadt Bujumbura kann es zu gewaltsamen, politisch motivierten Auseinandersetzungen kommen. Aufgrund der sich verschlechternden wirtschaftlichen und humanitären Lage der Bevölkerung sind Akte von Gewaltkriminalität (Raubüberfälle, Plünderungen) mit entsprechenden Gegenreaktionen der Sicherheitskräfte nicht auszuschließen.

Es wird geraten, sich von öffentlichen Demonstrationen, Parteiversammlungen und politischen Kundgebungen fernzuhalten und öffentliche politische Aussagen allgemein zu unterlassen. Es wird außerdem empfohlen, im gesamten Land Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit zu vermeiden. Besonders wird davon abgeraten, nach 18:00 Uhr folgende Stadtteile Bujumburas aufzusuchen: Kanyosha, Bwiza, Jabe, Buyenzi, Nyakabiga, Musaga, Kamenge, Cibitoke, Ngagara und Mutakura. In ganz Burundi sollten Ausgänge und Überlandfahrten nur mit vertrauenswürdigen Kontaktpersonen unternommen werden. Die RN 10 zwischen Rwegura und Mabayi sowie die RN 9 nördlich von Bubanza sollten unbedingt gemieden werden. Gleiches gilt generell für das Naturschutzgebiet Rukoko und den Kibira Nationalpark. In der Nähe zur Grenze mit der Demokratischen Republik Kongo treten in den Provinzen Bubanza und Cibitoke treten immer wieder bewaffnete Gruppen in Erscheinung. Von nicht zwingend erforderlichen Fahrten in diesen Gebieten – insbesondere auf der RN 5 – sollte deshalb Abstand genommen werden.

Bei Reiseabsichten wird dringend der vorherige Kontakt zur Deutschen Botschaft Bujumbura empfohlen. Deutschen, die sich - auch nur vorübergehend - in Burundi aufhalten, wird dringend empfohlen, sich online in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts zu registrieren.

Die Kriminalität und die Gewaltbereitschaft in der Bevölkerung sind hoch.

Homosexuelle Handlungen sind strafbar.

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Bei Einreise ist von allen Reisenden ab einem Alter von 9 Monaten eine Gelbfieberimpfung nachzuweisen. Des Weiteren empfiehlt das Auswärtige Amt die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts sowie die Reiseimpfung gegen Hepatitis A und Tollwut, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Meningokokken-Krankheit und Typhus.

Mückenschutz sollte beachtet werden, um Malaria, Zika-Virus-Infektionen und die Schlafkrankheit zu verhindern. Je nach Reiseprofil ist gegen Malaria zusätzlich eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) notwendig. Das Auswärtige Amt empfiehlt Schwangeren und Frauen, die schwanger werden wollen, von vermeidbaren Reisen in Gebiete, in denen die Zika-Virus-Infektion übertragen werden könnte, abzusehen, da ein Risiko frühkindlicher Fehlbildungen bei einer Infektion der Frau gegeben ist. Dies betrifft auch Burundi. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und Cholera vermeiden. Die bakterielle Meningitis wird im gesamten Land hauptsächlich in der Trockenzeit (Mai bis September und Januar bis März) übertragen. Baden in Süßwassergewässern sollte unterlassen werden. Es gibt Gifttiere.

Die medizinische Versorgung ist äußerst unzureichend.

Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle persönlich beraten, siehe z. B. www.dtg.org

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Für die Einreise nach Burundi wird ein Visum benötigt, das in Deutschland bei der burundischen Botschaft in Berlin beantragt werden kann. Mit dem Visumantrag ist der Nachweis für eine Gelbfieberimpfung vorzulegen. Außerdem wird ein Reisepass benötigt. Für Kinder ist ein Kinderreisepass erforderlich.

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Urlaubsreisen:
Auch für Reisen nach Burundi sollten Sie vor Beginn Ihrer Reise an eine gültige Reisekrankenversicherung mit medizinisch sinnvollem Krankenrücktransport denken. Von Reisekrankenversicherung bis zu Reiserücktrittsversicherung und Versicherungen für Jugend- und Bildungsreisen in Burundi finden Sie alles auf unserer Website:

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Geschäftsreisen und längere Auslandsaufenthalte:
Als Expat oder Geschäftsreisender in Burundi genügt eine einfache Reisekrankenversicherung nicht mehr: Hier benötigen Sie eine

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Vorsicht: Einige Versicherungen, wie Haftpflicht- oder Unfallversicherung, sind im Ausland nicht mehr oder nur eingeschränkt gültig. Deswegen sollten Sie sich rechtzeitig informieren, bevor Sie für längere Zeit nach Burundi gehen:

  • Versicherungen im Ausland

 

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Mit diesem Land hat Deutschland bislang kein Sozialversicherungsabkommen.

burundikids e.V.
Zuhause - Bildung - Zukunft. burundikids will Kindern in Burundi die Chance auf eine lebenswerte Zukunft ermöglichen. Partner vor Ort ist die Fondation Stamm.
http://www.burundikids.org