Länderinformationen Angola

Hauptstadt Luanda
Fläche 1.246.700 km²
Einwohnerzahl ca. 25,8 Millionen
Regierungssystem Präsidialrepublik
Religion Katholiken (ca. 41,1 %), Protestanten (ca. 38,1 %), traditionelle Religionen, 12,3 % keine Religionsgemeinschaft
Amtssprache Portugiesisch
Währung Kwanza
Zeitzone UTC + 1
Internet-TLD .ao

Aktuelle Reisehinweise oder -warnungen zur Coronasituation im Land finden Sie auf der Website des Auswärtigen Amts.

Die meisten Landminen aus der Zeit des Bürgerkriegs wurden inzwischen beseitigt. In einigen Landesteilen außerhalb der großen Städte besteht jedoch weiterhin eine Gefahr durch Minen.

In der Provinz Cabinda gibt es noch kleinere sezessionistische Bewegungen. Die Sicherheitslage hat sich verbessert, bleibt aufgrund der gleichzeitigen angespannten wirtschaftlichen und sozialen Lage aber volatil.

In den Provinzen Lunda Norte und Lunda Sul ist die Lage in den Diamentengebieten weiterhin unsicher.

  • Meiden Sie möglichst die Diamantengebiete der Provinzen Lunda Norte und Lunda Sul.
  • Informieren Sie sich über die lokalen Medien.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.

Die Kriminalität ist hoch. Ausländer sind bevorzugtes Ziel von Diebstählen und Raubüberfällen.

  • Vermeiden Sie Spaziergänge nach Einbruch der Dunkelheit.
  • Bewahren Sie Geld und wichtige Dokumente sicher auf.
  • Seien Sie in größeren Menschenmengen besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.
  • Vermeiden Sie die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel.
  • Lassen Sie Getränke nie unbeaufsichtigt und prüfen Sie Preise vor Bestellungen.

In Angola beginnt die Regenzeit im Norden im September und im Süden erst gegen Ende November und dauert jeweils bis April an. In dieser Zeit ist mit intensiven Regenfällen und Überschwemmungen zu rechnen.

Vermeiden Sie Überlandfahrten nach Einbruch der Dunkelheit.

Deutschen Staatsangehörigen wird empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen.

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Angola ist Gelbfieber-Infektionsgebiet. Eine gültige Gelbfieberimpfung ist für alle Reisenden einschließlich Kinder ab dem 9. Lebensmonat vorgeschrieben. Für die Beantragung eines Touristenvisums ist zusätzlich der schriftliche Nachweis über eine erfolgte Hepatitis-A- und Hepatitis-B-Impfung vorzulegen. Das Auswärtige Amt empfiehlt die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts sowie die Reiseimpfung gegen Hepatitis A und Polio, bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut, Typhus und Meningokokken-Krankheit (ACWY).

Mückenschutz sollte beachtet werden, um Malaria, die Schlafkrankheit, Zika-Virus-Infektionen und Dengue-Fieber zu verhindern. Das Auswärtige Amt empfiehlt Schwangeren und Frauen, die schwanger werden wollen, von vermeidbaren Reisen in Gebiete, in denen die Zika-Virus-Infektion übertragen werden könnte, abzusehen, da ein Risiko frühkindlicher Fehlbildungen bei einer Infektion der Frau gegeben ist. Gegen Malaria ist je nach Reiseprofil zusätzlich eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) notwendig. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden. Die Gefahr einer Übertragung von Bilharziose besteht beim Baden in Süßwassergewässern im ganzen Land.

Außerhalb der Hauptstadt Luanda und einiger Provinzhauptstädten ist die allgemeine medizinische Versorgung sehr schlecht. Notwendige Medikamente sind in Luanda in der Regel vorhanden oder beschaffbar, dennoch wird Reisenden, die auf Medikamente angewiesen sind, geraten, diese mitzunehmen.

Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle persönlich beraten. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e. V.

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Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise nach Angola ein Visum, das vor der Einreise bei einer der angolanischen Auslandsvertretungen beantragt werden muss. Dem Antrag sind u. a. Impfnachweise gegen Gelbfieber, Hepatitis A und B beizufügen.

Touristenvisa können auch elektronisch über das SME Portal beantragt werden. Nach Absendung des Antrags soll der Antragsteller innerhalb von 72 Stunden eine Vorabgenehmigung erhalten. Diese Vorabgenehmigung sei dann bei der Einreise gemeinsam mit den auf der Webseite der angolanischen Botschaft in Berlin aufgelisteten Antragsunterlagen vorzulegen.

Außerdem wird zur Einreise ein Reisepass benötigt, der 6 Monate über den Tag der Ausreise hinaus gültig ist. Auch mit einem vorläufigen Reisepass ist die Einreise möglich. Für Kinder ist ein Kinderreisepass erforderlich. Allein reisende Minderjährige sollten eine amtlich beglaubigte Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten mitführen.

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Urlaubsreisen:
Auch für Reisen nach Angola sollten Sie vor Beginn Ihrer Reise an eine gültige Reisekrankenversicherung mit medizinisch sinnvollem Krankenrücktransport denken. Von Reisekrankenversicherung bis zu Reiserücktrittsversicherung und Versicherungen für Jugend- und Bildungsreisen in Angola finden Sie alles auf unserer Website: Reiseversicherungen für Angola 

Geschäftsreisen und längere Auslandsaufenthalte:
Als Expat oder Geschäftsreisender in Angola genügt eine einfache Reisekrankenversicherung nicht mehr: Hier benötigen Sie eine Internationale Krankenversicherung. Im Rahmen einer Entsendung nach Angola finden Sie hier einen idealen Tarif für einen ausgiebigen Versicherungsschutz für Mitarbeiter in Angola.

Vorsicht: Einige Versicherungen, wie Haftpflicht- oder Unfallversicherung, sind im Ausland nicht mehr oder nur eingeschränkt gültig. Deswegen sollten Sie sich rechtzeitig informieren, bevor Sie für längere Zeit nach Angola gehen: Versicherungen im Ausland

Sie haben sich in Angola ein Haus gekauft oder sind Besitzer einer Ferien-Immobilie im Ausland? Dann sollten Sie eine gute Immobilienversicherung für Ihr Auslandsdomizil besitzen. Hier helfen wir Ihnen mit guten Konditionen und günstigen Tarifen gerne weiter: Immobilienversicherung im Ausland

Mit diesem Land hat Deutschland bislang kein Sozialversicherungsabkommen.