Medizinische Infrastrukturen

Was Expats wissen sollten

Bei einem geplanten längeren Aufenthalt im Ausland ist es grundsätzlich ratsam, sich über die medizinische Infrastruktur im jeweiligen Aufenthaltsland zu informieren, um sich vor eventuellen Überraschungen im Notfall zu schützen.

Vor der Abreise sollte Ihnen bereits eine Liste (inklusive der Adressen und Telefonnummern, eventuell auch in der Landessprache) von medizinischen Dienstleistern (möglichst mit europäischen oder amerikanischen Standard) vorliegen. Eine an die Bedürfnisse des Expatriate angepasste Liste sollte dem Mitarbeiter vor seiner Entsendung von seinem Arbeitgeber oder seiner Auslandskrankenversicherung auf Anfrage zur Verfügung gestellt werden:

  • Krankenhaus
  • Allgemeinmediziner
  • Frauenarzt
  • Zahnarzt
  • Kinderarzt
  • Apotheken
  • Spezialisten (je nach Bedarf)

Der angehende Expat sollte ebenfalls darauf achten, dass Ihm die lokalen Notrufnummern bekannt sind und sich schnellstmöglich nach Ankunft am Zielort mit den lokalen Begebenheiten (Telefon etc.) vertraut machen. Dabei kann es für den Mitarbeiter im Ausland nicht nur zu kulturellen, sondern auch zu sprachlichen Schwierigkeiten kommen.

Planen Sie vor Ihrer Entsendung und seien Sie sich der medizinischen Infrastruktur in Ihrem neuen Aufenthaltsland bewusst. Sie können vermutlich nicht einen Standard, wie Sie ihn in Deutschland gewohnt sind, erwarten. Dies gilt nicht nur für Krankenhäuser und Ärzte, sondern auch für die Notfallversorgung durch die Notfallrettung bzw. durch den Notarzt. So kann es in einigen Ländern vorkommen, dass der Expat auf einen Rettungswagen oder Notarzt bis zu einer Stunde warten muss und daher mit einem Taxi schneller zu einer medizinischen Versorgung gelangt.

Selbstverständlich ist dies abhängig von der medizinischen Situation und der Region. Aber in solchen Situationen ist die Kenntnis für den Mitarbeiter im Ausland über medizinische Dienstleister und Transportmöglichkeiten eventuell lebenswichtig.

Bitte achten Sie besonders bei Mitarbeiterentsendungen in einem Land mit einer unzureichenden medizinischen Versorgung auf eine umfassende Auslandskrankenversicherung, die den Bedürfnissen des Expatriate angepasst ist und alle Eventualitäten für das Auslandsjahr abdeckt (z.B. eine Versicherung, die eine Arztempfehlung bis zur Evakuierung im Versicherungsschutz mit einschließt).

Wichtige Dokumente

Der Mitarbeiter im Ausland sollte Kopien von allen wichtigen medizinischen Unterlagen haben und sich eine Krankenakte für ihr Auslandsjahr anlegen.  Dazu gehören z. B. Röntgenbilder, Heil- und Kostenpläne der Versicherung, die Krankengeschichte des Expatriate und seiner Familie, Behandlungsprotokolle, Testergebnisse, Berichte, Operationsprotokolle und für den Fall, dass der Expat Medikamente nimmt, seine derzeitige Medikation. 

Angehende Mitarbeiter im Ausland sollten wissen,  dass ihr Arzt in Deutschland verpflichtet ist, ihnen diese Unterlagen vor ihrer Entsendung auszuhändigen. (Sie sollten diese Unterlagen allerdings wieder zurückgeben). Falls notwendig, sollte der Expat vor seiner Arbeit im Ausland genügend Zeit einkalkulieren, wenn diese Unterlagen noch übersetzt werden müssen. Dabei sollte der Mitarbeiter, der entsandt werden soll, darauf achten, dass die Übersetzung von einem professionellen oder zertifizierten Medizin-Übersetzer vorgenommen wird.

Partner, die beraten

Ob Assistance oder medizinische Dienstleister, die für Notfälle im Ausland Mitarbeiter schulen - es gibt viele externe Partner, die helfen und beraten können. Hier eine Auswahl (die gerne ergänzt werden kann).

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Wie hilft MD Medicus?

  1. Bei medizinischen Notfällen
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  3. In schwierigen Sicherheitslagen
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Die med con team GmbH wurde 2007 gegründet und ist durch Partnergesellschaften in 66 Ländern weltweit vertreten. Eine enge Verzahnung dieser Gesellschaften ermöglicht die optimale Versorgung der Patienten unter Berücksichtigung lokaler Gegebenheiten.

Die Alarmzentrale in Reutlingen ist 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr besetzt. Ein erfahrener Mitarbeiterstamm nimmt Anrufe im Bereich der medizinischen und sicherheitstechnischen Assistance entgegen und kümmert sich um die individuellen Belange. Die ausschließliche Nutzung Zertifizierte Dienstleister sowie ein Netzwerk von über 60 partnerschaftlich verbundenen Fachärzten und Rettungsassistenten sichern die medizinische Qualität.

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Dr. Michael Weinlich hat bereits für deutsche Großkonzerne Simulationszentren für medizinische Trainings aufgebaut. Er ist Dozent an der Universitätsklinik Frankfurt am Main für den Bereich Notfallmedizin und Mitherausgeber des Fachbuches "Intensive Care Transport". Seit 2000 ist Dr. Weinlich Präsident des European Aero-Medical Institute e.V. (EURAMI), das weltweit Luftrettungsunternehmen akkreditiert.

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