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News | 28.05.2010

Wieder mehr Zuwanderer nach Deutschland als im Vorjahr


Einwohnerzahl Deutschlands verringert sich trotzdem

Laut dem Statistischen Bundesamt Wiesbaden sind 2009 wieder mehr Personen (insgesamt 721.000) nach Deutschland gezogen als noch 2008. Dies waren 39.000 Zuzüge mehr als im Vorjahr (ein Plus von sechs Prozent).
Die meisten Zuwanderer kamen im Jahr 2009 aus Polen (123.000), Rumänien (56.000), den USA (30.000), der Türkei (30.000) und Bulgarien (29.000).
Hingegen wurden für 2009 weniger Fortzüge aus Deutschland (insgesamt 734.000) verzeichnet, dies waren 4.000 Fortzüge weniger als noch 2008.
Zu den wichtigsten Zielländern der Auswanderer zählten im Jahr 2009 Polen (123.000), Rumänien (44.000), die Türkei (40.000), die USA (36.000) und die Schweiz (30.000).
Aus den Auswanderungszahlen lassen sich keine Aussagen zu den Hintergründen der Fortzüge ableiten. Man kann nicht unterscheiden, ob der Fortzug einer Person eine dauerhafte Auswanderung oder nur eine Ausreise auf Zeit ist. Ebenso wenig lässt sich aus der Statistik ablesen, ob es sich um Spätaussiedler, Eingebürgerte oder Deutsche ohne Migrationshintergrund handelt.
Unterm Strich verliert Deutschland immer noch 13.000 Einwohner in 2009. Dieses Wanderungsdefizit hat sich aber im Vergleich zu 2008 immerhin um 43.000 Personen verringert.


Autor: Quelle: Statistisches Bundesamt Wiesbaden


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