Inwieweit tragen Fachzentren und Bildung allgemein zur Entwicklungsförderung in Afrika bei?
Diese Frage stellen sich die Verantwortlichen der Fachzentren Afrika bei ihrem diesjährigen Netzwerktreffen vom 21. bis 30. Januar 2011 in Kapstadt.
Hierfür begegnen sich am Südafrikanisch-Deutschen Fachzentrum für Strafjustiz und Entwicklungsforschung an der University of the Western Cape (UWC) in Kapstadt alle afrikanischen und deutschen Kooperationspartner der insgesamt fünf afrikanischen Fachzentren.
Mit den fünf Fachzentren in Afrika (Ghana, Tansania, DR Kongo, Namibia und Südafrika) will der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) die Weiterentwicklung von Ausbildungsmöglichkeiten an afrikanischen Hochschulen auf internationalem Niveau fördern.
Hierzu bieten die Zentren hervorragende Ausbildungsqualitäten und legen Wert auf den Ausbau von Forschungskapazitäten. Die exzellente Weiterbildung an den Fachzentren soll künftige Führungskräfte für ihre Aufgaben in und für Afrika qualifizieren und damit zur Entwicklung Afrikas beitragen.
Die Präsidentin des DAAD, Prof. Dr.-Ing. Dr. Sabine Kunst wird die Veranstaltung eröffnen. Als weitere Rednerin wird die südafrikanische Ministerin für Forschung und Technik, Naledi Pandor, erwartet. Doch auch die Studierenden der Zentren werden mit in die Diskussionen einbezogen und nehmen an Gesprächen über die wissenschaftlichen Aktivitäten und Vernetzungsmöglichkeiten der Fachzentren teil. Auf der Agenda stehen u.a. die Forschungsansätze der meist interdisziplinären Ausbildungsgänge, sowie deren Relevanz für die Region.
Die "Aktion Afrika" wird durch das Auswärtige Amt finanziell gefördert.
Kontakt:
Dr. Dorothee Weyler, DAAD, Projektleiterin Fachzentren Afrika
Tel: 0228 / 882-115, E-Mail: fachzentrenafrika(at)daad.de