Nach Ansicht des Arbeitsmarkt-Service Österreich werden sich die Beschäftigungsaussichten im Umweltbereich bis 2012 voraussichtlich tendenziell positiv entwickeln und dadurch bis zu 75.000 Stellen entstehen.
Für diese positive Entwicklung ist allerdings Voraussetzung, dass die angekündigte politische Unterstützung für Arbeitsplätze im Umweltbereich auch trotz der Wirtschafts- und Finanzkrise umgesetzt wird. Besonders die Nachfrage nach Personen, die wissenschaftlich-technisches Umweltschutzwissen mitbringen, könnte weiter steigen.
Österreichische Unternehmen erhalten weltweite Aufträge - bieten etwa Sammelsysteme, Abfallrecycling, Trinkwasseraufbereitung und Abwasserreinigung international an. Auch Deponien und Verbrennungsanlagen werden im In- und Ausland aufgebaut. Besonders zukunftsweisend für die Techniker ist der Bereich Energie-Technologie, zumal das Ziel besteht, bis zum Jahr 2020 den Anteil erneuerbarer Energie am Gesamtbedarf auf 34 Prozent zu steigern. Eine Studie im Auftrag des Lebensministeriums rechnet bis dahin sogar mit 75.000 neuen "Green Jobs", Arbeitsplätzen im gesamten Umweltbereich. In den vergangenen fünf Jahren entstanden zahlreiche Studiengänge mit dem Schwerpunkt "erneuerbare Energien".
Fachwissen - etwa im Anlagenbau, Filtertechnik oder Abfall- und Abwasserbehandlung - ist freilich eine Voraussetzung für den Job. Aber Spezialkenntnisse alleine reichen nicht. Die Internationalisierung ist in der Umwelttechnik-Branche stark: "Das setzt die Fähigkeit zur Zusammenarbeit in interkulturellen Teams und Mobilität voraus", so die Berufsbeschreibung des AMS. Da vielen Kunden die Anwendungen im Bereich Umwelttechnik wenig bekannt sind, sind auch Präsentations- und Vermarktungskenntnisse hilfreich beim Auf- und Einstieg in der grünen Branche.
Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten des AMS unter bis.ams.or.at
Quelle: www.ba-auslandsvermittlung.de