Anlass ist das 60-jährige Bestehen der diplomatischen Beziehungen zwischen den beiden Staaten. Eine 15-monatige Programmreihe präsentiert in sieben indischen Metropolen Veranstaltungen aus Kultur, Bildung, Forschung, Wirtschaft und Politik. Das Schwerpunktthema "StadtRäume - CitySpaces" nimmt die Auswirkungen der rapiden Urbanisierung Indiens in den Blick.
Neu Delhi, Mumbai, Kolkata, Chennai, Pune, Bangalore und Hyderabad
September 2011 bis November 2012
Vor 60 Jahren nahmen Indien und Deutschland diplomatische Beziehungen auf – mit einem Deutschlandjahr in Indien wollen die beiden Länder jetzt ihre Beziehungen ausweiten und vertiefen. Initiatoren und Veranstalter des Deutschlandjahres sind das Auswärtige Amt, das Goethe-Institut, der Asien-Pazifik-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft (APA) und das Bundesministerium für Bildung und Forschung. Die Projektleitung liegt beim Goethe-Institut / Max Mueller Bhavan New Delhi.
Unter dem Motto "Unendliche Möglichkeiten" startet am 23. September eine Programmreihe, die Veranstaltungen aus Politik, Wirtschaft, Bildung, Forschung, Wissenschaft und Kultur umfasst. Deutschland präsentiert sich dabei als innovativer, kreativer Partner für die Lösung von Zukunftsfragen und will mit dem Programm besonders die junge, bildungsorientierte urbane Bevölkerung ansprechen.
Das Schwerpunktthema "StadtRäume – CitySpaces" nimmt die Auswirkungen der rapiden Urbanisierung Indiens in den Blick. Zu den Höhepunkten des Programms gehört der "Mobile Raum" - ein Ensemble moderner Pavillons, die von dem Münchner Künstler Markus Heinsdorff gestaltet wurden und für jeweils zehn Tage in sieben Metropolen des Subkontinents gastieren werden. Sie bieten den Partnern des Projekts ein Forum, urbane Herausforderungen zu reflektieren.
Herausragende Programmpunkte zu Beginn des Deutschlandjahrs sind die von Siemens und der Max-Planck-Gesellschaft ausgerichtete internationale Konferenz "Future Dialogue" am 24. September in New Delhi, eine Indientourneen der Deutschen Philharmonie MERCK sowie die spektakuläre Installation „It’s All Rheydt“ von Gregor Schneider beim Durga Puja Festival in Kolkata, eine neue Variante seiner berühmten Arbeit "Haus u r", mit der er bei der Venedig Biennale 2001 den Goldenen Löwen gewonnen hat.
Christoph Haberer, deutscher Perkussionist und Modern-Jazz-Schlagzeuger, gibt am 23. September in Neu Delhi gemeinsam mit dem indischen Star-Drummer Sivamani ein Konzert. Anschließend wird er solo auch in Chennai und Bangalore zu erleben sein.
Projektträger von "Deutschland und Indien 2011-2012: Unendliche Möglichkeiten" sind das Auswärtige Amt, das Goethe-Institut, der Asien-Pazifik-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft (APA) und das Bundesministerium für Bildung und Forschung. Das Projekt wird u.a. unterstützt von folgenden Wirtschaftspartnern: Bajaj Allianz, BASF, Bosch, Deutsche Bank und Siemens. Die Projektleitung liegt beim Goethe-Institut / Max Mueller Bhavan New Delhi.